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Wirtschaftliche Heizung für Feuerwehrhäuser

Wirtschaftliche Heizung für Feuerwehrhäuser

Eine Vielzahl bestehender kleiner bis mittelgroßer Feuerwehrhäuser werden in Österreich, als auch in Deutschland, mit Strom beheizt. In Zeiten wirtschaftlicher Engpässe in vielen Gemeinden und gesteigertem Umweltbewusstsein, stellte sich für feuerwehr-innovativ die Frage, welches Heizungssystem wohl das Wirtschaftlichste wäre.

Kurzerhand entschloss sich Lukas Spindler, Student der FH Burgenland, Department Energie- und Umweltmanagement, seine Bachelor-Arbeit diesem Thema zu widmen – mit verblüffenden Ergebnissen, wie sich herausstellte.

Der 4-seitige Fachartikel, sowie bisherige Erfahrungswerte, steht hier zum kostenlosen Download bereit:

Fachartikel – Wirtschaftliche Heizung in kleinen bis mittelgroßen Feuerwehrhäusern (1,2MB)

Für weitere Fragen stehen wir den Feuerwehren gerne zu Verfügung (im Menüpunkt “Kontakt”)!

Fachartikel wirtschaftliche Heizung von Feuerwehrhäusern

Der Fachartikel wurde auch im Fachmagazin “Feuerwehr Objektiv” 7/2014 veröffentlicht:

Umfang der Studie

Nach eigener Definition entsprechen kleine bis mittelgroße Feuerwehrhäuser etwa ein bis fünf Fahrzeugstellplätzen. Sehr viele davon werden derzeit meist mit Stromdirektheizungen beheizt. Aufgrund der meist geringen Nutzungshäufigkeit stellt ein Feuerwehrhaus eine Besonderheit dar, da die Räume im Winter oft nur auf Frostschutz geheizt werden und bei Nutzung innerhalb kürzester Zeit warm sein sollen. Nach OIB Richtlinie 6, die in den meisten Ländern Österreichs gesetzlich umgesetzt wird, sind Stromdirektheizungen als Hauptheizungssysteme für Neubauten nicht zulässig.

Fallbeispiele

Um die Studie mit realistischen Werten zu untermauern, wurden drei repräsentative Burgenländische Feuerwehrhäuser aus dem Bezirk Güssing (FF Neuberg, Neusiedl b.G. und Sulz), mit zwei bis drei Fahrzeugstellplätzen und durchschnittlich 286m² beheizter Raumgrundfläche herangezogen. In Österreich entsprechen über ein Viertel aller Feuerwehrhäuser dieser Charakteristik und stellen somit ein enormes Einsparungspotential dar. Die drei Feuerwehrhäuser benötigen durchschnittlich etwa 11.095 kWh pro Jahr an Heizungsstrom.

Verglichene Heizungssysteme

Als Alternative zur bestehenden Stromheizung wurden folgende Heizungssysteme näher betrachtet:

  • Luft/Luft-Wärmepumpe
  • Erdreich/Wasser-Wärmepumpe
  • Pelletskessel
  • Fernwärme

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